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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 10:45 Uhr |

Schlange stehen vor einer leeren Ausstellungshalle und dann noch beim Betreten die Schuhe ausziehen – so etwas hat Hamburg bislang noch nicht erlebt.
Doch in der Tat: Der Andrang ist groß. Jeder will Antony Gormleys „Horizon Field“ sehen: Die schwarz-spiegelnde Ebene knapp acht Meter über dem Boden der großen Deichtorhalle verspricht eine ganz ungewöhnliche Art der Selbsterfahrung.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 11:45 Uhr |


Die in London lebende Künstlerin Eva Roth arbeitet mit unterschiedlichen Techniken, neben Malerei ist dies die Zeichnung, Kopie und Fotografie sowie die Kombination aus allem.
Gerade die geschichteten Übermalungen urbaner Räume und Szenen bilden das Zentrum der aktuellen Ausstellung im Kunstforum Markert in Hamburg, die im Rahmen des diesjährigen Hamburger Architektur Sommers stattfindet.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Dienstag, den 03. April 2012 um 10:20 Uhr |

Kein bildender Künstler, kein Fotograf, kein Filmemacher oder Literat an Alster und Elbe kam zwischen 1985 und 2002 um ihn herum.
17 Jahre lang war Klaus Peter Dencker Leitender Regierungsdirektor der Hamburger Kulturbehörde und – bis auf Musik und Theater – so ziemlich für alles zuständig, was im Bereich Kultur anfiel. Was kaum jemand wusste: Der gebürtige Lübecker mit dem markanten grauen Bürstenschnitt führte ein Doppelleben. In Ahrensburg, seiner Wahlheimat vor den Toren der Hansestadt, legte Dencker den ungeliebten Beamten ab wie eine zu klein gewordene Jacke und widmete sich seiner wahren Profession, der Visuellen Poesie.
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Geschrieben von: Wilfried Dürkoop
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Freitag, den 30. März 2012 um 10:12 Uhr |

Claude Lorrain (um 1600–1682) war wohl der bedeutendste europäische Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts.
Er war ein Meister des Lichts. Das Frankfurter Städel Museum zeigt jetzt in einer wunderbar arrangierten Ausstellung 13 Gemälde und gut 120 Zeichnungen und Grafiken des Barockkünstlers.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Mittwoch, den 28. März 2012 um 07:48 Uhr |


Der 1980 in Bonn geborene Künstler Till Nowak ist ein Phänomen an Ideenreichtum, Innovation, technischer Rafinesse und Präzision.
In seiner Ausstellung “A Lot of Civilisation” im Kunstforum Markert in Hamburg nimmt er sich unseren heutigen zivilisatorischen Bedingungen an und kommentiert diese auf humorvolle und überspitzte Weise. Mit unterschiedlichen Techniken – Fotografie, Video, Druck und Film – stellt er sein Repertoire in ausgewählten fünfzehn Werken der Öffentlichkeit vor.
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Geschrieben von: Christel Busch
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Dienstag, den 13. März 2012 um 12:08 Uhr |

Das Museum der Moderne in Salzburg zeigt bis zum 24. Juni 2012 die Ausstellung „Dieter Roth, Selbste“.
Im Fokus der Retrospektive stehen die Selbstbildnisse des Künstlers. „Selbste“ spannt einen Bogen von seinen Frühwerken bis zu den Videoinstallationen der Jahre 1997 und 1998.
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Geschrieben von: Claus Friede
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Samstag, den 10. März 2012 um 18:30 Uhr |

Die Ausstellung “Die tägliche Dynamik” des französischen Malers André Attias auf der Schlossinsel Rantzau im schleswig-holsteinischen Barmstedt präsentiert Werke eines Künstlers, der ein großes malerisches Repertoire vorweisen kann.
André Attias wurde 1946 im marokkanischen Rabat geboren, die Familie verließ in den frühen 1960er-Jahren ihre Heimat – es ging zunächst nach Frankreich, später über Israel nach Deutschland. Attias ist der europäischen, insbesondere der französischen Tradition und Kunst verpflichtet, man findet aber ebenso deutliche Anzeichen von Einflüssen aus dem Maghreb und dem Orient in der Farbigkeit und Virtualität.
Neben den geistig-religiösen Schwerpunkten, Landschaften und Stillleben in Attias’ Werk, existieren parallel scheinbar ganz profane und banale Themenbereiche, die sich inhaltlich mit Technik und Maschinen beschäftigen.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Freitag, den 02. März 2012 um 09:33 Uhr |

Kein anderer deutscher Maler seiner Zeit war mit so vielen unauflösbaren Widersprüchen verbunden wie er: Emil Nolde (1867-1956), Ausnahmeerscheinung, Kraftmaler und Verfechter einer „starken, gesunden, deutschen Kunst“ im Dritten Reich.
Seine dumpfe Deutschtümelei hat die Nachwelt immer wieder beschäftigt. Schließlich stand das Werk des Expressionisten in krassem Widerspruch zu seiner Haltung. Im Rückblick wirkt die Anbiederung an die Nationalsozialisten regelrecht schizophren, denn Noldes frühe Bilder waren geradezu durchtränkt von den Kulturen der Welt. Wie sehr der schleswig-holsteinische Maler außereuropäische Kunst liebte, wie sehr er sie wertschätzte und explizit behüten wollte, das zeigt nun die großartige Jubiläumsschau zum 50. Bestehen des Barlach Hauses im Hamburger Jenischpark.
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Geschrieben von: Isabelle Hofmann
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Montag, den 27. Februar 2012 um 11:04 Uhr |

„Meine Werke haben immer mit Sex zu tun, aber was geht Sie das an“, blaffte Louise Bourgeois (19011-2011) einmal einen Fernsehjournalisten an.
Da war sie schon eine alte Dame, doch von Altersmilde keine Spur. Die Französin, die seit 1938 in New York lebte und noch bis kurz vor ihrem Tod arbeitete, war zweifellos eine Ausnahmeerscheinung – schon deshalb, weil sie erst (oder noch) mit 71 Jahren den internationalen Durchbruch in der Kunstwelt schaffte. Das ist ungefähr so selten, wie in Sechser im Lotto. Doch es passte zu dem unkonventionellen Wesen der Bildhauerin.
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Geschrieben von: Wilfried Dürkoop
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Samstag, den 18. Februar 2012 um 09:03 Uhr |

Das Sprengel Museum in Hannover stellt erstmals das malerische Werk des mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichneten Künstlers Ilya Kabakov aus. Sein Thema ist die Zeit des Totalitarismus in der Sowjetunion.
Gleich neben der Eingangshalle des Museums werden drei riesige, in dunklen Farben gehaltene Tableaus präsentiert, auf denen Kabakov vielfach ineinander verschränkte und unterschiedlich fokussierte imaginierte Szenen von den Feierlichkeiten zur Verleihung des „Premium Imperiale“ 2008 in Japan darstellt. Dabei spart er, wie auch in manch anderen seiner Bilder, die Mittelzone aus, verlegt das Geschehen in die Ecken und in die Nähe der Ränder. Er kehrt damit die Erfahrung um, dass in der Mitte gemeinhin eine besondere Raumtiefe wahrgenommen wird. Der Künstler weiß, dass eine Bildmitte, die nichts zeigt, einen irrationalen Stellenwert gewinnt.
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