Spezial - Elbjazz Festival 2012

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2012

Wer ist online?

Wir haben 460 Gäste und 2 Benutzer online
DSL TV 200x200

Kultur-Port.De Community Login

Neue Kommentare

Claus Friede zu "Unverzeihlich dumm" - Direktor der Kestnergesellschaft attackiert Documenta-Chefin: In der Sache, lieber Veit Goerner, hast Du ja Rec...
Stefan Meier zu Rezensiert! "The Fall": Habe den Film jetzt zum dritten Mal auf DVD anges...
Hans-Joachim Maquet zu UNESCO feiert ersten Welttag des Jazz: Großartige Initiative - ein Schritt der unbeding...

Spezial - Hamburger Gitarrentage 2012

Spezial - wildWECHSEL 2012

Spezial - Lange Nacht der Museen 2012

Spezial - Hamburger Klangwerktage 2011



E-Mail Drucken

Empfehlungen

Veranstaltung 

Im Angesicht der Moderne - Die Magie des Tanzes 1900 -1932
Titel:
Im Angesicht der Moderne - Die Magie des Tanzes 1900 -1932
Wann:
07.10.2011 - 12.08.2012 
Wo:
Tanzmuseum - Köln
Kategorie:
Theater - Tanz

Beschreibung

In den Jahren 1900-1932 machte sich eine junge Generation von Tänzern und Choreographen auf, neue, avantgardistische Tanzformen jenseits des tradierten Tanzes zu suchen und zu finden. Wie nie zuvor zeigt sich der Tanz jener Jahre auf einmalige Art und Weise mit der bildkünstlerischen, literarischen und musikalischen Moderne verbunden. Die neue Ausstellung im Tanzmuseum "Im Angesicht der Moderne" lässt diese Entwicklung Revue passieren.

Den Startschuss zur Revolution des Tanzes in Deutschland gab eine Amerikanerin - Isadora Duncan. Doch im Jahr 1903 hätte wohl niemand gedacht, dass diese Tänzerin und das von ihr verfasste schmale Bändchen mit dem Titel "Der Tanz der Zukunft" die Tanzkunst derart verändern und die Welt des Balletts und der Tutus und Spitzenschuhe mit einem Mal nahezu vergessen machen würden. Der moderne Tanz der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts war von Choreographen und Tänzern geprägt, die jenseits des klassischen Balletts neue Ausdrucksformen suchten. Der "freie" Tanz irritierte und faszinierte die Zeitgenossen gleichermaßen. Maler, Bildhauer und Literaten wurden zu seinen leidenschaftlichen Fürsprechern und Propagandisten. Eingebunden in die kulturelle Vielfalt der 1920er Jahre erreichte der Tanz eine nie zuvor erreichte Popularität. Die in Folge der wirtschaftlichen Krise wachsenden gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen fanden nur vereinzelt ihren Widerhall auf der Tanzbühne. Die ausschließliche Konzentration auf das eigene künstlerische Schaffen und der enge Blick auf das individuelle Erleben im Tanz verstellte Tänzern und Choreographen oft den Blick auf die Realität der Gegenwart und erleichterte die Vereinnahmung des überwiegenden Teils der deutschen Tänzerschaft nach 1933 in das gesellschaftspolitische System des Nationalsozialismus.

Die Ausstellung von Thomas Thorausch und Klaus-Jürgen Sembach, die sich aus den reichhaltigen Beständen des Deutschen Tanzarchivs Köln speist, thematisiert in montageartiger Zusammenstellung von Dokumenten und Texten, Film- und Klangbeispielen das innovative Wirken der Tanzkünstler dieser Zeit und verdeutlicht damit auch den Zusammenhang von Utopie und Moderne sowie die Faszination, die von dieser Epoche des Tanzes auch auf Tanzkünstler von heute noch ausgeht.

Abb.: Kurt Jooss und Ensemble in "Der Grüne Tisch", fotografiert von Albert Renger-Patzsch, 1932.

Veranstaltungsort

Karte
Ort:
Tanzmuseum   -   Website
Straße:
Im Mediapark 7
PLZ:
50670
Stadt:
Köln
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Land: de

Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Events